Hand in Hand

mit Herz und Verstand

gemeinsam spielen, wachsen,

lernen und sich individuell

entwickeln


Anmeldung

Es werden während des ganzen Jahres Kinder aufgenommen, sofern sie mindestens 2,9 Jahre alt sind und entsprechend freie Plätze zur Verfügung stehen. (Windelfrei muss das Kind zum Eintritt im Kindergarten nicht unbedingt sein - wir unterstützen gerne die Sauberkeitserziehung.)

Im Februar findet ein Anmeldetag für das künftige Kindergartenjahr statt. Die Eltern stellen sich mit ihrem Kind in unserer Einrichtung vor und melden sich schriftlich an.

Für Anmeldungen während des Kindergartenjahres setzen sich die Eltern mit der Kindergartenleitung in Verbindung und erhalten so ein Anmeldeformular.

Das Anmelde- und Aufnahmegespräch führt in der Regel die Kindergartenleitung.

Eingewöhnung

Beim Einführungselternabend (Juni/Juli) stellt sich das Personal der Einrichtung vor und die Eltern erhalten wichtige Informationen. Zugleich werden die beiden Schnuppertermine vereinbart sowie die individuelle Gestaltung der Aufnahme besprochen.

Am 1. Kindergartentag begleitet eine Bezugsperson (Mama, Papa, Großeltern) das Kind in seine Gruppe und bleibt dort ca. eineinhalb Stunden. 

Ab dem  2. Tag entscheiden das Betreuungspersonal und die Eltern individuell, ob und wie lange sich das Kind alleine in der Gruppe aufhalten kann.
In unserem Kindergarten streben wir durch ein begleitetes Einleben eine angstfreie Trennung zwischen Kind und Eltern an.

Wichtig ist es, dass die Eltern genügend Zeit einplanen, um mit ihrem Kind einen guten Start in den Kindergarten zu erleben.
Ausführliche Informationen zum „Einleben“ in unseren Kindergarten können die Eltern aus dem Eingewöhnungskonzept entnehmen.

Unser Ziel ist es, den Bedürfnissen der Kinder und Eltern gerecht zu werden. Wir achten auf eine harmonische Gruppenatmosphäre und eine vertrauensvolle Erzieherin-Kind-Bindung. Die pädagogischen Fachkräfte nehmen sich ausreichend Zeit für Gespräche und unterstützen die Eltern im Eingewöhnungsprozess.

Das Hineinwachsen in den Alltag wird dem Kind erleichtert durch:

  • erste Kontakte zu Kindern, erste Freunde finden
  • Patenschaften, die ältere Kinder übernehmen 
  • feste Bezugspersonen und Zugehörigkeit zu seiner Stammgruppe
  • interessante Spielangebote, die Spaß machen
  • regelmäßige Abläufe und sich wiederholende Ereignisse (Begrüßungslied, Morgenkreis, Stuhlkreis…)
  • rechtzeitiges und regelmäßiges Bringen
  • besprochene Abholzeiten - baut Vertrauen auf und gibt dem Kind Sicherheit
  • stetigen Austausch über den aktuellen Stand (kurze Informationen beim Bringen oder Abholen)

Bedeutung der Gruppe

In unserem Kindergarten werden die Kinder in 4 festen Stammgruppen betreut.

Durch unsere Beobachtungen, Erfahrungen und gemeinsames Reflektieren aller Mitarbeiter haben wir festgestellt, dass gerade jüngere Kinder und unsichere Kinder den geschützten Raum brauchen, um sich wohl und geborgen zu fühlen.

In den festen Gruppen können zudem Regeln leichter eingehalten und überprüft und ggf. verändert werden. Regeln gelten für alle Gruppen verbindlich und werden mit Team und den Kindern gemeinsam erstellt und dokumentiert.

Unser pädagogisches Personal vermittelt den Kindern, dass Konflikte verbal gelöst werden, nicht durch Handgreiflichkeiten und steht den Kindern bei Konfliktlösungsmöglichkeiten zur Seite.

In der festen Gruppe werden Lernprozesse der einzelnen Kinder detaillierter beobachtet und festgehalten.

Nicht nur die Erzieher, sondern auch die Gruppe hat für das Kind eine Vorbild- und Erziehungsfunktion.

Während eines Tages nimmt ein Kind unterschiedliche Rollenbilder ein (Spiel mit Gleichaltrigen, Älteren oder Jüngeren, Teil einer Kleingruppe während eines Angebotes, Teil der Großgruppe) und muss sich mit den Rollenansprüchen auseinandersetzen.

Bedeutung von Spielen und Lernen

Spielen ist die „Königsdisziplin“ des kindlichen Lernens.

 Wir geben den Kindern ausreichend Raum (Spielecken, Nebenraum, Außenbereich in den Fluren, Turnraum und Garten), Zeit, Anregungen und Anreize (wechselndes Spiel- und Beschäftigungsmaterial).

Das kindliche Spiel ist eine von Neugierde und Bewegungsdrang gesteuerte, lustvolle Beschäftigung und zugleich ein Auseinandersetzen mit der kindlichen Umgebung.

Das Kind setzt sich im Spiel konstruktiv mit seiner Umwelt auseinander.

Wir unterscheiden vier Spielarten, die der kindlichen Erfahrung und Entwicklung dienen sowie die gesamte Persönlichkeit des Kindes unterstützen und fördern.

  • Spiele zur Selbsterfahrung (Kreisspiele ...)
  • Regelspiele am Tisch oder Spielteppich (Brettspiele…)
  • Darstellende Spiele (Rollenspiele, Fingerspiele…)
  • Kreative Spiele (Konstruktionsmaterial…)

Spielprozesse sind immer elementare Lernprozesse. Kinder lernen am intensivsten, wenn sie sich selbstständig und kreativ mit den Spielinhalten beschäftigen und auseinander setzen können.

Kinder lernen auch von anderen Kindern sowie von Erwachsenen = „Lernen am Modell“.

Sie beobachten, probieren aus, ahmen nach, reflektieren und übertragen Ergebnisse und Verhaltensweisen auch auf andere Situationen (lernmethodische Kompetenz).

In unserem Kindergarten bieten wir den Kindern viele unterschiedliche Funktionsecken zur Beschäftigung während der Freispielzeit an (siehe „Unsere Räume“).

Wir schaffen für die Kinder eine angenehme Atmosphäre und gestalten die Räume nach den kindlichen Bedürfnissen und Interessen.

Unser Menschenbild

Kinder sind wunderbare, einzigartige, aber auch verletzliche Wesen. Sie haben einen großen Entdecker- und Forscherdrang.
Hierfür brauchen sie eine entsprechende Umgebung, Anreize und Rahmen zur Entfaltung und Entwicklung. Jedes Kind ist ein Individuum und ist geprägt durch seine Herkunft, Familiensituation, Erfahrungen und Erlebnisse (z.B. Krankheiten, Umzüge).


Als erfahrene Pädagoginnen holen wir jedes Kind da ab, wo es gerade in seiner Entwicklung steht. Unser oberstes Ziel ist eine ganzheitliche, altersgemäße Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes.
Kinder sind bereits in frühester Kindheit fähig zur Mitbestimmung (Partizipation) und wissen schon sehr genau, was sie wollen. In unserem Kindergarten erfährt sich das Kind als Teil einer Gemeinschaft, in der es Rechte und Pflichten (z.B. Bastelplatz sauber hinterlassen) hat.


Das Kind wird gestärkt in seinen emotionalen Kompetenzen, die geprägt sind von gegenseitiger Wertschätzung, Akzeptanz und Respekt („ich bin ok so wie ich bin, du bist ok“).

Die pädagogische Orientierung unserer Einrichtung richtet sich in erster Linie nach unserem Bild vom Kind, nach den Förderschwerpunkten des Bildungs- und Erziehungsplanes sowie nach den Erwartungen und Bedürfnissen der Eltern, der Kinder und des Trägers.
Besonders wichtig sind uns:

  • die Spracherziehung
  • die sozialen Kompetenzen
  • die Bewegungserziehung

Die Kinder sollen befähigt werden, durch Stärkung ihres Selbstwertgefühles, Verantwortungsübernahme und angemessenes Konfliktlöseverhalten, ihren Alltag zu bewältigen und den Anforderungen der Gesellschaft gewachsen zu sein.

Weitere Schwerpunkte unserer pädagogischer Arbeit sind: 

  • musikalische Bildung
  • ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
  • mathematische Bildung
  • Umweltbildung und -erziehung
  • naturwissenschaftliche technische Bildung
  • Gesundheitserziehung
  • ethische und religiöse Bildung und Erziehung
  • informationstechnische Bildung, Medienbildung, und Erziehung

Maxi-Club

Alle Vorschulkinder unserer Einrichtung bilden zusammen den „Maxi-Club“, der sich in regelmäßigen Abständen zu Kinderkonferenzen und besonderen Aktionen trifft.

Maxi-Club Aktionen können sein:

  • Schulbesuch
  •  Fahrt ins Velodrom
  • Besuch der Streuobstwiese
  • Zahnarztpraxis
  • Kochen im Gasthaus P.
  • Turnstunden
  • Testung zur Phonologie
  • Schultütenbasteln
  • Abschiedsfest
  • Abschlussfahrt

Dies fördert die Schulfähigkeit, die Resilienz, das Konfliktlöseverhalten, den Umgang mit Grenzen und Regeln, die Teamfähigkeit und die sozialen Kompetenzen wie Selbstbewusstsein…

Am Ende seiner Kindergartenzeit soll das Kind den Anforderungen der Grundschule gerecht werden.