Bedeutung der Gruppe

In unserem Kindergarten werden die Kinder in 4 festen Stammgruppen betreut.

Durch unsere Beobachtungen, Erfahrungen und gemeinsames Reflektieren aller Mitarbeiter haben wir festgestellt, dass gerade jüngere Kinder und unsichere Kinder den geschützten Raum brauchen, um sich wohl und geborgen zu fühlen.

In den festen Gruppen können zudem Regeln leichter eingehalten und überprüft und ggf. verändert werden. Regeln gelten für alle Gruppen verbindlich und werden mit Team und den Kindern gemeinsam erstellt und dokumentiert.

Unser pädagogisches Personal vermittelt den Kindern, dass Konflikte verbal gelöst werden, nicht durch Handgreiflichkeiten und steht den Kindern bei Konfliktlösungsmöglichkeiten zur Seite.

In der festen Gruppe werden Lernprozesse der einzelnen Kinder detaillierter beobachtet und festgehalten.

Nicht nur die Erzieher, sondern auch die Gruppe hat für das Kind eine Vorbild- und Erziehungsfunktion.

Während eines Tages nimmt ein Kind unterschiedliche Rollenbilder ein (Spiel mit Gleichaltrigen, Älteren oder Jüngeren, Teil einer Kleingruppe während eines Angebotes, Teil der Großgruppe) und muss sich mit den Rollenansprüchen auseinandersetzen.

Bedeutung von Spielen und Lernen

Spielen ist die „Königsdisziplin“ des kindlichen Lernens.

 Wir geben den Kindern ausreichend Raum (Spielecken, Nebenraum, Außenbereich in den Fluren, Turnraum und Garten), Zeit, Anregungen und Anreize (wechselndes Spiel- und Beschäftigungsmaterial).

Das kindliche Spiel ist eine von Neugierde und Bewegungsdrang gesteuerte, lustvolle Beschäftigung und zugleich ein Auseinandersetzen mit der kindlichen Umgebung.

Das Kind setzt sich im Spiel konstruktiv mit seiner Umwelt auseinander.

Wir unterscheiden vier Spielarten, die der kindlichen Erfahrung und Entwicklung dienen sowie die gesamte Persönlichkeit des Kindes unterstützen und fördern.

  • Spiele zur Selbsterfahrung (Kreisspiele …)
  • Regelspiele am Tisch oder Spielteppich (Brettspiele…)
  • Darstellende Spiele (Rollenspiele, Fingerspiele…)
  • Kreative Spiele (Konstruktionsmaterial…)

Spielprozesse sind immer elementare Lernprozesse. Kinder lernen am intensivsten, wenn sie sich selbstständig und kreativ mit den Spielinhalten beschäftigen und auseinander setzen können.

Kinder lernen auch von anderen Kindern sowie von Erwachsenen = „Lernen am Modell“.

Sie beobachten, probieren aus, ahmen nach, reflektieren und übertragen Ergebnisse und Verhaltensweisen auch auf andere Situationen (lernmethodische Kompetenz).

In unserem Kindergarten bieten wir den Kindern viele unterschiedliche Funktionsecken zur Beschäftigung während der Freispielzeit an. 

Wir schaffen für die Kinder eine angenehme Atmosphäre und gestalten die Räume nach den kindlichen Bedürfnissen und Interessen.

Unsere Förderschwerpunkte

Die pädagogische Orientierung unserer Einrichtung richtet sich in erster Linie nach unserem Bild vom Kind, nach den Förderschwerpunkten des Bildungs- und Erziehungsplanes sowie nach den Erwartungen und Bedürfnissen der Eltern, der Kinder und des Trägers.
Besonders wichtig sind uns:

  • die Spracherziehung
  • die sozialen Kompetenzen
  • die Bewegungserziehung

Die Kinder sollen befähigt werden, durch Stärkung ihres Selbstwertgefühles, Verantwortungsübernahme und angemessenes Konfliktlöseverhalten, ihren Alltag zu bewältigen und den Anforderungen der Gesellschaft gewachsen zu sein.

Weitere Schwerpunkte unserer pädagogischer Arbeit sind:

  • musikalische Bildung
  • ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
  • mathematische Bildung
  • Umweltbildung und -erziehung
  • naturwissenschaftliche technische Bildung
  • Gesundheitserziehung
  • ethische und religiöse Bildung und Erziehung
  • informationstechnische Bildung, Medienbildung, und Erziehung